Private Altersvorsorge & Rente

Die gesetzliche Rente ersetzt nur einen Teil deines Einkommens. Wie groß deine Lücke ist, lässt sich berechnen.

Das Rentenniveau von 48 % vergleicht eine Standardrente nach 45 Beitragsjahren mit dem Durchschnittsverdienst – vor Steuern, gesichert bis 2031. Deine eigene Rente kann deutlich darunter liegen. Die Lücke musst du selbst schließen – mit dem richtigen Produkt.

Zahlen und Fakten

48 %
Rentenniveau vor Steuern, gesichert bis 2031
175 €
Riester-Grundzulage p.a.
300 €
Riester-Kinderzulage pro Kind (ab 2008)

Welche Vorsorge passt zu dir?

Staatlich gefördert (Riester / Rürup)

Private Rente / Fondspolice

Varianten im Überblick

Riester-Rente (Für Angestellte)

Mit staatlichen Zulagen (175 € Grundzulage, bis zu 300 € Kinderzulage) und Steuervorteilen. Ideal für Angestellte mit Kindern.

Rürup-Rente (Basisrente) (Für Selbstständige)

Steuerlich hochattraktiv, besonders für Selbstständige. Beiträge bis zu 30.826 € (2026) jährlich steuerlich absetzbar.

Betriebliche Altersvorsorge (bAV) (Mit Arbeitgeberbeteiligung)

Arbeitgeber zahlt mit. Beiträge direkt vom Bruttolohn – steuer- und sozialabgabenfrei bis zu den gesetzlichen Grenzen. Der Arbeitgeber gibt bis zu 15 % dazu, soweit er Sozialabgaben spart.

Private Rentenversicherung / ETF-Police (Flexibel)

Maximale Flexibilität, hohe Renditechancen. Keine staatliche Förderung, aber freie Gestaltung von Laufzeit und Auszahlung.

Typische Probleme, die wir lösen

Unsere Lösung

Wir berechnen deine persönliche Rentenlücke und finden das Vorsorgemodell, das sich für dich wirklich rechnet – steueroptimiert, mit staatlicher Förderung und passend zu deiner Lebenssituation.

Private Rentenversicherung im Detail: Was den Unterschied macht

Klassisch, Hybrid oder Fondspolice – die Grundentscheidung

Klassische Rentenversicherungen arbeiten mit dem Sicherungsvermögen des Versicherers und einem garantierten Rechnungszins. Sie sind planbar, aber renditeschwach – über lange Laufzeiten schlägt die Inflation die Garantie regelmäßig. Fondspolicen investieren dein Guthaben in Fonds und ETFs und bieten dafür kein oder nur ein geringes Garantieniveau, dafür eine deutlich höhere Renditeerwartung. Hybridprodukte teilen den Beitrag auf und sichern eine Teilgarantie ab. Als Faustregel gilt: Je länger die Laufzeit, desto weniger brauchst du Garantien und desto teurer werden sie dich in Form entgangener Rendite zu stehen kommen. Bei mehr als 20 Jahren Anlagehorizont ist eine Fondspolice mit breit gestreuten ETFs in aller Regel die wirtschaftlichere Wahl.

Der Rentenfaktor entscheidet, was am Ende ankommt

Der Rentenfaktor gibt an, wie viel monatliche Rente du je 10.000 Euro Kapital erhältst. Er ist die wichtigste und zugleich am häufigsten übersehene Kennzahl. Zwei Verträge mit identischem Endkapital können sich in der monatlichen Rente um 20 Prozent unterscheiden – allein wegen des Rentenfaktors. Entscheidend ist, ob er garantiert ist oder nur als aktueller, unverbindlicher Wert ausgewiesen wird. Achte außerdem auf die Treueregelung: Gute Verträge garantieren, dass der bei Rentenbeginn gültige Faktor angewendet wird, wenn er höher ist als der ursprünglich garantierte.

Der Steuervorteil der 12-62-Regel

Läuft dein Vertrag mindestens zwölf Jahre und erfolgt die Auszahlung frühestens mit 62, wird bei einer Kapitalauszahlung nur die Hälfte des Ertrags mit deinem persönlichen Steuersatz belastet. Bei einer lebenslangen Verrentung ist es noch günstiger: Dann versteuerst du nur den Ertragsanteil, der bei Rentenbeginn mit 67 lediglich 17 Prozent der Rente beträgt. Im Vergleich zum Depot, wo jeder Ertrag der Abgeltungsteuer unterliegt und die Vorabpauschale schon während der Ansparphase greift, ist das über lange Laufzeiten ein erheblicher Vorteil – vorausgesetzt, die Produktkosten fressen ihn nicht wieder auf.

Fondspolice oder ETF-Depot – der ehrliche Vergleich

Das Depot gewinnt bei den laufenden Kosten, die Police bei der Besteuerung und beim steuerfreien Umschichten. Wer 30 Jahre lang stur denselben Welt-ETF bespart und im Alter langsam entnimmt, fährt mit dem Depot meist günstiger. Wer die Fondsauswahl über die Jahre anpassen will, wer im Alter eine planbare lebenslange Rente statt eines Entnahmeplans möchte oder wer einen hohen Grenzsteuersatz hat, kann mit einer kostengünstigen Nettopolice besser dastehen. Es gibt keinen pauschalen Sieger – es gibt nur eine Rechnung mit deinen Zahlen. Wir stellen beide Varianten mit identischen Annahmen nebeneinander, inklusive aller Kosten und Steuern.

Flexibilität: das unterschätzte Kriterium

Ein Vertrag über 35 Jahre muss Lebensveränderungen aushalten. Prüfe, ob du Beiträge pausieren, reduzieren oder erhöhen kannst, ohne dass Stornokosten anfallen. Ob Zuzahlungen möglich sind, um Bonuszahlungen oder Erbschaften einzubringen. Ob Teilentnahmen vor Rentenbeginn erlaubt sind. Und ob du den Rentenbeginn flexibel vorziehen oder verschieben kannst. Gerade Verträge mit hohen Abschlusskosten in den ersten fünf Jahren bestrafen jede Änderung – Nettotarife ohne Abschlussprovision sind hier deutlich beweglicher.

Renten-Check: 7 Punkte, bevor du einen Vertrag unterschreibst

Die große Altersvorsorge-Übersicht

Alle Vorsorgewege im Vergleich, die Förderungen mit konkreten Zahlen, eine Anleitung zur Berechnung deiner Rentenlücke und die Kostenfallen, die dich am meisten kosten.

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Häufige Fragen

Mit welchem Alter sollte ich anfangen?

So früh wie möglich. Mit 25 Jahren reichen bereits 100 € monatlich für eine ordentliche Zusatzrente. Mit 45 müsstest du über 300 € einzahlen für dasselbe Ergebnis.

Ist Riester noch sinnvoll?

Ja – besonders für Familien mit Kindern oder wenn dein Steuersatz im Alter geringer ist als heute. Wir rechnen es konkret für dich durch.

Was ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV)?

Du wandelst Teile deines Bruttolohns in Altersvorsorge um – steuer- und sozialabgabenfrei bis zu den gesetzlichen Grenzen (4 % bzw. 8 % der Beitragsbemessungsgrenze). Dein Arbeitgeber gibt bis zu 15 % dazu, soweit er Sozialabgaben spart.

Finanzberatung in Aachen und Umgebung

Die DK Finanzkanzlei ist eine kundenorientierte Finanzberatung mit Sitz in Aachen-Eilendorf. Wir beraten Mandanten in Aachen, Eschweiler, Stolberg, Würselen, Alsdorf, Herzogenrath, Düren und der gesamten Städteregion Aachen – auf Wunsch persönlich vor Ort oder deutschlandweit per Video-Call. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.

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Stand: September 2026