Die Rentenlücke ist real. Und je später du handelst, desto teurer wird es.
Viele unterschätzen, wie viel Geld sie im Alter wirklich brauchen. Gleichzeitig werden staatliche Förderungen kaum genutzt. Wir entwickeln dein persönliches Vorsorgekonzept – mit allem, was der Staat dir bietet.
Mit staatlichen Zulagen. Ideal für Angestellte, besonders mit Kindern. Steuerlich absetzbar als Sonderausgabe.
Für Selbstständige und Gutverdienende. Hohe steuerliche Absetzbarkeit, lebenslange Rente, pfändungssicher.
Beiträge steuer- und sozialabgabenfrei bis zur Grenze. Arbeitgeber gibt bis zu 15 % dazu, soweit er Sozialabgaben spart.
Ohne staatliche Förderung, aber maximale Flexibilität. Renditeorientiert über ETFs, steueroptimiert in der Auszahlphase.
Wir erstellen dein persönliches Vorsorgekonzept – mit allen staatlichen Förderungen, steueroptimiert und auf deine Ziele ausgerichtet. Wir zeigen dir genau, was du heute tun musst, um morgen sorgenfrei zu leben.
Die erste Schicht umfasst die gesetzliche Rentenversicherung, Versorgungswerke und die Rürup- oder Basisrente. Gemeinsames Merkmal: hohe steuerliche Absetzbarkeit in der Ansparphase, dafür strenge Regeln in der Auszahlung. Rürup-Beiträge sind bis zum Höchstbetrag als Sonderausgaben absetzbar, was besonders für Selbstständige mit hoher Steuerlast attraktiv ist – bei einem Grenzsteuersatz von 42 Prozent finanziert der Staat einen erheblichen Teil des Beitrags mit. Der Preis dafür: Das Kapital ist nicht kündbar, nicht beleihbar, nicht vererbbar an beliebige Personen und wird ausschließlich als lebenslange monatliche Rente ausgezahlt. Rürup ist damit ein exzellentes Steuersparinstrument und ein schlechtes Flexibilitätsinstrument.
Riester lebt von den Zulagen: Grundzulage pro Person und Kinderzulage pro Kind, solange mindestens vier Prozent des Vorjahresbruttos eingezahlt werden. Für Familien mit mehreren Kindern und mittlerem Einkommen ist die Förderquote dadurch außergewöhnlich hoch – teilweise finanziert der Staat mehr als die Hälfte der Einzahlung. Für kinderlose Gutverdiener fällt die Rechnung dagegen oft nüchtern aus. Die betriebliche Altersvorsorge wiederum profitiert doppelt: Die Beiträge gehen aus dem Bruttogehalt, sparen also Steuern und Sozialabgaben, und der Arbeitgeber gibt bis zu 15 Prozent dazu, soweit er Sozialabgaben spart – manche zahlen freiwillig mehr. Entscheidend ist, ob dein Arbeitgeber einen guten Rahmenvertrag hat und wie die Verrentung im Alter kalkuliert wird.
Die dritte Schicht ist die flexibelste. Hier zählt vor allem, wie viel von der Rendite nach Kosten und Steuern bei dir ankommt. Ein ETF-Sparplan im Depot ist günstig und jederzeit verfügbar, wird aber laufend über die Abgeltungsteuer und die Vorabpauschale besteuert und jedes Umschichten löst Steuer aus. Eine Fondspolice kostet mehr im laufenden Betrieb, erlaubt dafür steuerfreies Umschichten innerhalb des Vertrags und wird bei Auszahlung nach dem 62. Lebensjahr und mindestens zwölf Jahren Laufzeit nur zur Hälfte des Ertrags mit dem persönlichen Steuersatz belastet. Welche Variante gewinnt, hängt von Anlagehorizont, Umschichtungsverhalten und Steuersatz ab – das lässt sich ausrechnen, und genau das tun wir.
Fast jede geförderte Vorsorge verschiebt die Steuer in die Zukunft: Du sparst heute Steuern und versteuerst später die Rente. Das rechnet sich, solange dein Steuersatz im Alter niedriger liegt als heute – bei den meisten ist das der Fall, aber eben nicht bei allen. Wer im Ruhestand hohe Mieteinnahmen, mehrere Renten oder Kapitalerträge hat, kann im Alter in einer ähnlichen Progression landen wie im Berufsleben. Dazu kommen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, die auf Betriebsrenten in voller Höhe anfallen. Eine ehrliche Vorsorgeplanung rechnet deshalb nicht nur die Einzahlphase, sondern die Auszahlphase mit durch.
Ein Prozentpunkt laufende Kosten pro Jahr kostet dich über 35 Jahre grob ein Viertel deines Endkapitals. Bei Vorsorgeprodukten verstecken sich Kosten an mehreren Stellen: Abschluss- und Vertriebskosten, Verwaltungskosten auf den Beitrag, Kosten auf das Fondsguthaben, Fondskosten selbst und teilweise Stückkosten. Die entscheidende Kennzahl ist die Effektivkostenquote, die alle Kosten in eine jährliche Renditeminderung umrechnet und seit 2017 in jedem Produktinformationsblatt ausgewiesen werden muss. Wir vergleichen Angebote grundsätzlich über diese Kennzahl – sie macht Produkte vergleichbar, die auf dem Papier völlig verschieden aussehen.
Der Ausgangspunkt ist nicht das Produkt, sondern die Lücke. Nimm dein heutiges Nettoeinkommen, rechne mit rund 80 Prozent Bedarf im Alter, ziehe deine prognostizierte gesetzliche Rente laut Renteninformation ab und rechne die verbleibende Differenz mit der Inflation bis zum Rentenbeginn hoch. Aus dieser inflationsbereinigten Lücke ergibt sich das benötigte Kapital – und daraus die monatliche Sparrate. Erst danach stellt sich die Frage, über welche Schicht und welches Produkt diese Sparrate am effizientesten läuft. Genau in dieser Reihenfolge arbeiten wir: Bedarf, Lücke, Sparrate, Produkt. Nicht umgekehrt.
Diese Fragen sollte jedes Vorsorgeangebot beantworten können – wenn nicht, ist es kein gutes Angebot.
Alle drei Schichten der Altersvorsorge im Vergleich, die Förderungen mit konkreten Zahlen, eine Anleitung zur Berechnung deiner Rentenlücke und die Kostenfallen, die dich am meisten kosten.
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Das hängt von deinem Rentenanspruch, deinem gewünschten Lebensstandard im Alter und deiner Lebenserwartung ab. Wir berechnen sie kostenlos für dich.
Ja – besonders wenn du Kinder hast oder einen niedrigen Steuersatz im Alter erwartest. Mit Kindern kann die staatliche Förderung erheblich sein.
Kein Muss – aber sinnvoll. Durch die Entgeltumwandlung zahlst du weniger Steuern und Sozialabgaben, und dein Arbeitgeber gibt bis zu 15 % dazu, soweit er Sozialabgaben spart.
Die DK Finanzkanzlei ist eine kundenorientierte Finanzberatung mit Sitz in Aachen-Eilendorf. Wir beraten Mandanten in Aachen, Eschweiler, Stolberg, Würselen, Alsdorf, Herzogenrath, Düren und der gesamten Städteregion Aachen – auf Wunsch persönlich vor Ort oder deutschlandweit per Video-Call. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.
Stand: September 2026